Veranstaltung

Was uns bewegt: Das Ende des Geldes, wie wir es kennen“

am Mittwoch, 18. November 2020, 19:30 Uhr
Museum Lüneburg
Barrierefrei: ja

Bargeld, Zinsen für Sparer, rein staatliche Währungen: Jahrhundertealte Gewissheiten des Geldes sind plötzlich passé. Wer spart, zahlt jetzt drauf. Münzen und Scheine verschwinden, bald auch durch Kryptowährungen, die staatlichem Geld Konkurrenz machen. Alexander Hagelüken zeigt, welche Kräfte diese Entwicklungen vorantreiben, wie weit diese international gediehen sind und worauf wir uns einstellen müssen. Auf der Grundlage von Daten aus vielen Ländern und Gesprächen mit internationalen Fachleuten deckt das Buch auf, wie radikal sich der Charakter des Geldes ändert. Der Autor sagt, was die Politik tun muss, um das Schlimmste zu verhindern, und vor allem: Wie sich jeder Einzelne vor schleichender Enteignung und Überwachung schützen kann. Alexander Hagelüken, Ökonom, ist Leitender Redakteur für Wirtschaftspolitik bei der Süddeutschen Zeitung. Zuvor berichtete er für die SZ aus Berlin und Brüssel und leitete sieben Jahre den Finanz-Teil der Zeitung. Seine Bücher über Ungleichheit ("Das gespaltene Land", 2017) und die Rente ("Lasst uns länger arbeiten", 2019) haben für lebhafte Debatten gesorgt.

Moderation: Martina Sulner

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Info zum Veranstaltungsort:
Museum Lüneburg
Barrierefrei: ja
Willy-Brandt-Str. 1, 21335 Lüneburg
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